Häufig treffen wir bei unseren Kunden auf die Anforderung virtuelle Systempartitionen zu vergrößern. Durch das einspielen von Service Packs und Security Patches erreicht man schnell, den Punkt über den man vor einem Jahr noch nicht nachdenken brauchte – Speicherplatz! Genügend Speicher im SAN vorrausgesetzt ist die Umstellung mit dem unter der GNU General Public License stehenden Tool “GParted” kein Problem.
Der entscheidene Vorteil von GParted ist, dass es sich um eine, auf das wesentliche beschränkte, Linux Live-Distribution handelt und es so schnell und einfach innerhalb der VMs eingebunden und gestartet werden kann.
GParted basiert auf GNU parted und kann bei vorhandenen ntfstools, die in der Live-CD bereits integriert sind, auch die Größe von NTFS-Partitionen ändern.
Nachstehend eine kleine Anleitung dazu:
Backup:
Für den Fall der Fälle empfiehlt es sich immer, vorher ein Image, in unserem Fall einen Snapshot der vorhandenen Systempartition zu erstellen.
Für physikalische Systeme einfach das ISO-File brennen, oder z.B. mit Unetbootin einen bootfähigen USB-Stick erstellen.
Die Größe der virtuellen Festplatte entsprechend in VMWare erweitern.
Boot
Beim Boot der Live-CD die “Default” Option wählen und Tastaturlayout „Select keymap from arch list“ -> „qwertz“ wählen. Anschließend noch Sprache einstellen (10 für Deutsch) und “X” starten.
Größenänderung
Die GUI erleichtert den Überblick über die Volumes und ermöglicht nach Auswahl des zu vergrößernden Laufwerks und anschließenden Klick auf Größe Ändern/Verschieben die Größenanpassung. Anschließend genügt ein Klick auf “Apply”.
Je nach Datenträgergröße kann dieser Vorgang schon einmal etwas länger dauern.
Die Entwickler empfehlen im FAQ aus Sicherheitsgründen immer nur eine Operation nacheinander an NTFS durchzuführen.
Im nächsten Monat, am 13. Juli 2010 endet endgültig der Support für Windows XP SP2, sowie für alle Windows 2000 Versionen inklusive aller Servervarianten. Erfahrungsgemäß setzen derzeit noch einige Unternehmen auf diese Betriebssysteme. Aber nach zehn Jahren und unzähligen dazwischenliegenden Versionen, ist es an der Zeit diese Systeme abzulösen.
Kürzlich durfte ich im Auftrag des IT-Administrators einen Produkttest für die UTM Gatewaylösung “Clavister SG4310″ durchführen. Der Fokus lag dabei auf VPN-Funktionalität-sodann habe ich auch ein Beispiel aus der Praxis dargestellt.
Wie ich bereits vor ein paar Tagen im Artikel Internet Explorer 8: So klappt’s mit dem Rollout! erwähnte, möchte ich euch heute das Excelsheet zur Prüfung der Version des Internet Explorers vorstellen. Dieses kann die Version des Internet Explorers remote prüfen und setzt lediglich Excel 2000/XP/2003/2007 auf einem administrativen Client voraus, da es auf VBA basiert.
Funktionsweise des Makros
Das Makro fragt im ersten Schritt die Erreichbarkeit eines Systems ab. Konnte das System kontaktiert werden, so wird die Version des Internet Explorers über WMI geprüft. Hierfür sind natürlich lokale Adminrechte notwendig, da sonst der Zugriff auf die Systeme nicht möglich ist.
…nach der Vergrößerung des LUNs auf dem iSCSI-Storage
Des öfteren kommt es vor, dass die vorab dimensionierten Größen der LUNs auf dem bereitgestellten Storage nicht mehr ausreichen. In diesem Fall ist es zwingend notwendig, das LUN zu vergrößern. In der Regel stellt dies auch kein größeres Problem dar.
Um seinem XenServer dieses auch begreiflich zu machen, müssen jedoch folgende Schritte durchgeführt werden:
Step 1: Virtuelle Maschinen herunterfahren
Step 2: Identifizieren des Universally Unique Identifier (UUID) des Storage Repository (SR): # xe sr-list
Step 3: Identifizieren des “Physical Block Device” (PBD), welches mit der UUID verknüpft ist: # xe sr-param-list uuid=<UUID>|grep PBD
Step 4: Abhängen des PBD, welches mit dem SR verknüpft ist: # xe pbd-unplug uuid=<PBD UUID>
Step 5: Anhängen des PBD, welches mit dem SR verknüpft ist: # xe pbd-plug uuid=<PBD UUID>
Step 6: Virtuelle Maschinen hochfahren – jetzt wird die neue größe des LUNs angezeigt
Es kommt leider erschreckend oft vor, dass wir in Kundenumgebungen, die unterschiedlichsten Browserversionen feststellen. Vom guten “alten” Internet Explorer 5 über die Version 6 und 7 ist eigentlich alles vertreten. Manchmal findet sich aber auch ein IE8 – in den meisten fällen ist dies dann aber ein Notebook, mit erhöhten Berechtigungen (lokaler Administrator – schlecht! ), welches ohne Angst auf Verluste sämtliche Softwarekomponenten, einschließlich Windows Updates (gut!) installiert.
Für all diejenigen, die es bisher nicht geschaft haben oder noch in der Testphase stecken, haben wir in diesem Artikel, einen Lösungsweg von vielen, einmal genauer Untersucht und beschrieben. Unserer Meinung nach ist dies ein Weg, den man durchaus so weiterempfehlen kann. Mit einer vernünftigen Testphase, sind so fast keine Überraschungen zu erwarten. In einer Kundenumgebung mit mehr als 300 Workstations traten hierbei keine nennenswerten Fehler auf. Zudem verlief die Umstellung für die Benutzer nahezu unsichtbar – wie von Geisterhand. Im Fall des IE 8 kann mit dem so genannten IEAK 8 das Rollout hervoragend vorbereitet und durchgeführt werden.
Erstellung des MSI-Paketes mit dem IEAK 8
Mit dem IEAK 8 kann so gut wie jede Einstellung des Internet Explorers automatisch bei der Installation konfiguriert werden. Folgende Einstellungen müssen so nicht mehr händisch festgelegt werden:
Erstellung eines MSI-Paketes, einer CD mit Autorun und eines Konfigurationspaketes
Anpassung der Verbindungseinstellungen
Hinzufügen wichtiger Links und Favoriten
Übernahme oder Löschung der bisherigen Favoriten des Anwenders
Anpassung der Such-Provider
Sicherheitseinstellungen
Hierbei ist jedoch zu beachten, dass lt. Microsoft für folgende Betriebssysteme unterschiedliche Installationspakete erstellt werden müssen. Dies gilt auch für die eingesetzte Sprache des Betriebssystems.
Windows XP mit SP2/SP3 (x86)
Windows Server 2003 mit SP2 (x86)
Windows Vista SP1 und Windows Server 2008 (x86)
Windows XP mit SP2 und Windows Server 2003 mit SP2 (x64)
Windows Vista SP1 und Windows Server 2008 (x64)
Um euch von den Vorteilen des IEAK 8 zu überzeugen, habe ich euch einmal die Erstellung einen MSI-Paketes für den Internet Explorer 8 mit Screenshots dokumentiert.
1. Auswahl der Betriebssystemplattform
2. Auswahl der Sprache
3. Aussuchen der Bereitstellungsmethode
4. Festlegen der Installationoptionen
5. Anpassung der Benutzeroberfläche
6. Eingrenzung der Suchanbieter
7. Festlegung der Homepage
8. Anpassung der Favoriten und Feeds
9. Optionen zur Verwaltung vorhandener Objekte
10. Einstellung der einmaligen “Willkommen Seite” nach der Installation
11. Anpassung der Proxyeinstellungen
12. Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen
13. Erstellung des MSI-Paketes
Einbindung einer Gruppenrichtlinien zur Installation des Internet Explorer 8
Für die automatische Installation empfiehlt sich der Gebrauch von Gruppenrichtlinien. Da diese in den Server-Betriebssystemen von Microsoft enthalten sind, muss hierfür nicht extra eine Lösung zur Softwareverteilung implementiert werden und die Kunden sparen dann auch noch Geld. Mit diesen GPO’s kann die Installation des vorab erstellten MSI-Paketes schnell und ohne großen Aufwand durchgeführt werden. Dafür muss nur eine neue Computerrichtline für die Softwareinstallation erstellt werden. Diese muss die Software dem jeweiligen System zuweisen.
Auswirkungen für die Anwender
Je nach Installations-Methode kann die Auswirkung für den Anwender verschwindend gering gehalten werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass das System unbedingt nach der Installation des Internet Explorer 8 neugestartet werden sollte.
1. Anwendungsinstallation
2. Erste für den Anwender erkennbare Veränderung
3. Erste Ausführung des Internet Explorer 8
Tools zur Prüfung der Version des Internet Explorers
Sollte es innerhalb der vorgefundenen Umgebungen keine Inventarisierungs-Lösung geben, so gibt es auch die Möglichkeit, den Status via WMI zu überwachen. Dabei können jedoch nur eingeschaltete und domänenintegrierte Systeme geprüft werden. Ich werde euch in den kommenden Tagen wieder ein Excelsheet für Administratoren bereitstellen, mit welchem ihr den Status abfragen könnt.
Ist es euch auch schon passiert, dass ihr den Auftrag erhalten habt, “im gesamten Clientnetz” irgendeine Einstellung zu prüfen oder ein Software zu installieren? Also mir passiert so was schon häufig und der zeitintensivste Teil dieser Aufgaben war es meist, erstmal rauszufinden, welche Systeme in selbigen Netz überhaupt erreichbar sind. Diese Liste könnte dann im zweiten Schritt für irgendwelche Programme weiter genutzt werden.
Damit ich jedoch keine so genannten Ping-Tools von Drittanbieten installieren musste, habe ich mir vorerst ein VB-Script geschrieben, welches die vom Betriebssystem bereit gestellten Funktionen nutzt. Leider musste ich nach kurzer Zeit feststellen, dass diese Methode nicht sehr benutzerfreundlich war. Damit bin ich dann auch schon beim Thema. Im Downloadbereich könnt ihr nun ein Ping-Tool auf der Basis eines Excel-Makros finden. Dieses kann die Verfügbarkeit von Systemen wie Clients, Server, Firewalls oder Switchen prüfen. Die Prüfung erfolgt auf der Basis des Hostnamens oder der IP-Adresse.
Das Tool ist selbserklärend und kann von jedem System mit Excel ausgeführt werden.
Es nervt einfach nur: In regelmäßigen Abständen “stürzt” die Weboberfläche des Fujitsu Fibrecat SX80i (Firmware J210P04) ab. Kein Zugriff mehr möglich. Der Brosser berichtet einen Fehler.
Die einzige Lösung (das sagt auch Fujitsu offiziell!) ist der Neustart der Management Controller. Wichtig hierbei ist, dass dies keine Auswirkung auf den laufenden Betrieb hat (ich weiß das, schon mehrfach probiert ). Da aber die Weboberfläche nicht mehr da ist, kann diese nur per Telnet funktionieren:
Die Befehle dafür lauten:
restart mc a
restart mc b
restart mc both
“a” und “b” stehen für die entsprechenden Managementcontroller. Normalerweise hat man nur einen (“a”) drin. Aber in manchen Konstellationen gibt es auch zwei. Um sich Aufwand zu sparen, können alle beiden hintereinander neugestartet werden (“both”). Danach geht für circa 30 Sekunden die Konnektivität des jeweiligen Controllers weg, das SAN aber läuft weiter.
Kürzlich (okay, es ist mehr als ein Monat her) kam die neue Firmware-Version für das über iScsi ansteuerbare Storagesystem, Fibrecat SX80i aus dem Hause Fujitsu, raus.
Die neue Version trägt die Versionsnummer J210P22 (Auslieferungszustand der SX80i ist J210P04). Einziger Migrationspfad zur neuen Firmware ist nur von Version J210P04 unterstützt.
Es gibt keine wesentlichen Änderungen, wobei ich trotzdem empfehle es zu installieren. Soll die Stablität des Geräts entscheident erhöhen. Leider ist auch diesmal nicht das leidige Thema des langsamen Webinterface gelöst worden.
Die Releasenotes finden sich hier oder bei Fujitsu.
Nach der erfolgreichen Eroberung der deutschen TV-Bildschirme strebt Marcel D’ Avis nun weitere Dimensionen an. In der letzten Woche habe ich durch Zufall eine passende Schlagzeile dazu in einer “remonmierten Zeitung” (?) gesehen: