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Mrz 19

Tool – Remote Sharecreator v1.0

Wie zuvor in der Beitragsreihe “Disaster Recovery” mit Wireshark erwähnt, habe ich jetzt den Remote Sharecreator soweit modifiziert das ein wirklich, nettes und kleines “Tool” entstanden ist. Das ganze basiert auf dem .net Framework 3.5 und kann jetzt eine oder mehrere Freigaben auf dem lokalen oder einem entfernten System im Netzwerk erstellen. Zudem gibt es die Möglichkeit, über eine Importfunktion auf bestehende CSV-Dateien zuzugreifen. Folgende gängigen Betriebssysteme werden unterstützt:

  • Windows 2000 Professional
  • Windows 2000 Server
  • Windows XP
  • Windows Server 2003
  • Windows Server 2003 R2
  • Windows Vista
  • Windows 7
  • Windows Server 2008
  • Windows Server 2008 R2

Die wichtigsten Voraussetzungen für die Erstellung von Freigaben ist eine funktionierende Domänenstruktur, .net Framework 3.5, ein Nutzer mit den notwendigen Berechtigungen und das vorhandensein des freizugebenden Ordners auf dem Remotesystem.

Vorgehensweise bei der Erstellung einer Freigabe

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Für die Erstellung einer Freigabe werden nur die Atribute Computername, Pfad und Freigabebezeichnung benötigt. Die müssen in folgendem Format eingetragen werden.

Computername: [HOSTNAME]
Pfad (Local): [LAUFWERKSBUCHSTABE]:\[Ordner1]...\[OrdnerN]
Freigabebezeichnung: [FREIGABENAME]

Vorgehensweise für die Erstellung mehrerer Freigaben

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Zur Erstellung mehrerer Freigaben können diese händisch in den Remote Sharecreator eingetragen oder über eine CSV-Datei importiert werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass mit dieser Version ein Import über die Zwischenablage von Excel noch nicht möglich ist. Dies ist jedoch für eine der kommenden Versionen angedacht. Die CSV-Datei kann eine beliebigen Stelle im Netzwerk oder im Dateisystem des lokalen Systems abgelegt werden. Diese muss über folgende drei Spalten verfügen.

  • Spalte 1: Servername
  • Spalte 2: Lokaler Pfad
  • Spalte 3: Freigabe

Die Kopfzeile der CSV-Datei beliebig angepasst werden. Es ist jedoch notwendig, dass die Reihenfolge beibehalten wird.

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Für den Import der Datensätze der CSV-Datei muss der Remote Sharecreator geöffnet und die Ansicht für die Erstellung mehrerer Freigaben geöffnet werden. Dann könnt ihr einfach über die Schaltfläche “Import von CSV” die gewünschte Datei auswählen und importieren.

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Sascha Giebelhausen

Mrz 11

Wie schließe ich die Rücksicherung erfolgreich ab?

Wie mein Kollege Thomas Gronenwald bereits in Teil 1 angerissen hat, wird für eine erfolgreiche Rücksicherung eine funktionierende Dateisicherung vorausgesetzt. Hier muss jedoch beachtet werden, dass zuerst die letzte erfolgreiche Vollsicherung und dann erst die Zuwachssicherungen wiederhergestellt werden. Leider beinhalten Dateisicherungen keine Freigaben für die fehlenden Fileshares (lerdiglich die NTFS-Berechtigungen). Nun gibt es  zwei Methoden zur Wiederherstellung der fehlenden Fileshares:

Methode 1: Wiederherstellung via Registry Export

Wie im Blog-Eintrag von Thomas Gronenwald bereits beschrieben ist ein Export/Import der benötigten Registry-Schlüssel (Systemstatebackup) zur Rücksicherung geeignet.

Methode 2: Halbautomatische Erstellung über eine Exceltabelle mit VBA

Sollten die Registrierungsschlüssel nicht vorhanden sein (so wie keine Dokumentation über bestehende Shares), so gibt es nicht sehr viele Möglichkeiten. Eine davon ist jedoch die im Blog-Eintrag Disaster Recovery: Letzte Ausfahrt Wireshark? Teil 1 beschriebene Vorgehensweise. Nachdem die fehlenden Freigaben enumeriert wurden, müssen diese noch erstellt werden. Diese Methode ist sehr zeitintensiv und fehlerträchtig -  wir sind ja auch nur Menschen.

Aus diesem Grund habe ich in Excel 2003 ein Makro zur Erstellung von Fileshares unter Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 geschrieben.

Dies ermöglicht ein automatisiertes Erstellen von Fileshare auf einem Remote-System. Wichtig ist nur, dass die notwendigen administrativen Berechtigungen bereits vorhanden sind.

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In der ersten Version wird vorerst bei einem erreichbaren Remote-System eine Freigabe erstellt. Der lokale Ordner und der Freigabename kann selbst gewählt werden. Hier können nun die mit Wireshark enumerierten und als *.csv exportierten Freigaben hinzugefügt werden.

Nachdem mit diesem Tool alle enumerierten Freigaben erstellt wurden, kann nochmals mit Wireshark überprüft werden ob alle SMB-Anfragen richtig beantwortet werden.

Das Tool ist derzeit noch in der Betaversion und wird weiter entwickelt. Gerne nehme ich dazu auch Anregungen und Verbesserungen entgegen. Eine Haftung schließe ich jedoch über diesen Weg generell aus.

Download:
Remote share creator 1.0

Sascha Giebelhausen

Mrz 08

Der Eine oder Andere  von euch kann vielleicht schon erahnen, um welches Tool es hier geht. Ja natürlich … ich stelle euch heute mal “PSExec” vor. PSExec ist Bestandteil der PSTools, welche jedem von uns als die Sysinternals-Befehlszeilenprogramme bekannt sein dürften. Mit ihnen kann ein Kommandozeilen-Befehl an ein entferntes System abgesetzt und ausgeführt werden. Der Vorteil von PSExec ist, dass auf dem entfernten System kein Agent installiert oder sonstige clientseitige Vorbereitung getroffen werden muss. Wir können es auch sehr gut mit einen stark vereinfachten Telnet vergleichen.

Anwendungsbeispiele:

  • Remote Ausführung des Befehls “wuauclt /reportnow” oder “wuauclt /detectnow” beim Patchmanagement
  • Ausführung von Batchfiles und VB-Scripten z.B. zur Anpassung der Registry
  • Ausführung von NTBackup von Remote mit einer Batch auf mehreren Systemen
  • Einmalige Rollouts von Anwendungen (Internet Explorer, Inventarisierungs oder Antivirus-Agenten)
  • etc.

Syntax:

psexec [\\Computer[,Computer2[,...] | @Datei][-u Benutzer [-p Kennwort]][-n s][-l][-s|-e][-x][-i [Sitzung]][-c [-f|-v]][-w Verzeichnis][-d][-<Priorität>][-a n,n,... ] cmd [Argumente]

Beispiel:

psexec \\computer ipconfig

Dieser Befehl dient der Ausführung von ipconfig, wobei die Ausgabe auf dem lokalen System erfolgt.

Argumente für PSExec:

Computer: Angabe des gewünschten Systems

@Datei: Verweist auf Textdatei mit den gewünschten Systemen

-a: Benennung der Prozessoren zur Ausführung der Anwendung

-c: Kopiert das angegebene Programm zur Ausführung auf das Remotesystem

-d: Beendigung von Anwendung nicht abwarten

-e: Lädt nicht das Profil des angegebenen Kontos

-f: Überschreibt das angegebene Programm auf Remotesystem

-i: Programme werden so ausgeführt, dass sie mit dem Desktop auf dem Remotesystem interagieren

-l: Führt das Programm als Benutzer mit eingeschränkten Rechten aus

-n: Gibt  Timeout in Sekunden an

-u: Gibt optionalen Benutzernamen für die Anmeldung beim Remotecomputer an

-p: Gibt das Kennwort für den optionalen Benutzernamen an

-s: Führt den Remoteprozess im Systemkonto aus

-v: Kopiert die angegebene Datei, wenn sie eine höhere Versionsnummer besitzt

-w: Gibt das Arbeitsverzeichnis für den Prozess an

-x: Zeigt Benutzeroberfläche

-Priorität: Führt den Prozess in angegebener Priorität aus

Programm: Name des Programms

Argumente: Zu übergebende Argumente

Links:

http://download.sysinternals.com/Files/PsTools.zip

Sascha Giebelhausen